Februar

Februar


Die Tage werden spürbar heller. Das Licht leuchtet jeden Tag ein wenig länger.

Die Weihnachtszeit ist nun endgültig vorbei.
Blühende Winterlinge und Schneeglöckchen erzählen uns vom Ausklingen des Winters.

Der helle Februar – Vollmond küsst die Samen und die Wurzelkraft in der Stille der Erde wach.
Diese Mond - Kraft wurde früher von den Kelten am 1. Februar gefeiert.
Imbolc hieß dieses Fest. Es bedeutet so viel wie: „im Bauch".
Das Leben beginnt im Bauch von Mutter Erde. Ein neuer Lebenszyklus nimmt seinen Lauf. Die Natur mit ihren lebendigen Kräften ist jetzt bereit neu aufzublühen.

Verborgene, unsichtbare Kräfte sind am Werke. Wurzelgeister und Gnome helfen dem Spross, den Weg nach oben ans Licht zu finden. Die größte Sehnsucht der Pflanze ist es, sich der Sonne entgegen zu strecken, denn mit ihr formt sich ihre unendliche, zauberhafte Schönheit, die wir im Frühling im Außen sehen und bestaunen können.

Auch in uns leuchten jetzt die Lichtkräfte auf. Sie wollen uns in die neue Zeit begleiten – und uns zum Strahlen bringen.
Eine gute Zeit inne zu halten und aufzuräumen. Sich zu fragen: „Was möchte ich im neuen Jahr begeistert leben und was lasse ich gehen?"

Was für ein verborgenes Naturschauspiel.

Ich wünsche uns allen, das wir von dieser Fülle an Aufbruchsstimmung und Licht berührt und mitgenommen werden.

Eure
Elke Knappstein