Juni

Juni

Hallo! Du wohlgelaunter Juni.


In deiner Gegenwart erklimmt die Sonne den höchsten Punkt am Himmelszelt, hier auf der Nordhalbkugel. Somit trägst du das Wissen des längsten Tages und der kürzesten Nacht in dir. Es ist so offensichtlich und doch verbirgt sich ein großes Mysterium in deiner Zeit.
Seit Urzeiten feiern wir Menschen die Sommersonnenwende unter deinem Dach. Ein mystisches – magisches Fest.
Die Schönheit der Natur zeigt sich in einer paradiesischen Farbenpracht. In jeder Blüte spiegelt sich die Ordnung des Kosmos mit ihren vielfältigen Formen, Farben und Lichtspielen.
Ein feiner Rosenduft kitzelt meine Nase und was geschieht mit mir?
Erinnerungen von verspielter, kindlicher Leichtigkeit werden in mir wach und zaubern ein Lächeln in mein Gesicht.
Das kannst nur DU lieber Juni.
Nicht umsonst nennt man dich auch den Rosenmonat, denn jetzt zeigt sich die Königin der Blüten in ihren unterschiedlichsten Formen und Farben. Und betört uns mit ihrem Duft.


Zaunkönig, Kleiber und Grasmücke singen nun das Lied dieses Sommers und erschaffen einen klangvollen Raum in der grünen Fülle unserer Landschaft.
Mücken tanzen im Atemfluss zwischen Erde und Sonne.
Alles in der Natur blüht vollkommen auf.
Alles ist sichtbar in voller Pracht.
Ein außergewöhnliches Farb- Duft- und Klang Erlebnis.
Ein Meisterwerk; dies könnte so nicht besser komponiert werden.
Wir danken dir für dieses Geschenk.


Ich wünsche uns allen,
das wir uns Zeit nehmen können, um dieses paradiesische Schauspiel zu erleben.
Vielleicht verführt uns der Juni zu einem Lächeln, damit wir wieder eine tiefe Freundschaft mit der Natur schließen können.

Ihre
Elke Knappstein